Aufhebungsvertrag oder Kündigung

05.02.2021

Gerade in der jetzigen Zeit stellt sich für viele Arbeitgeber die Frage auf welchem Weg kann ich Personal möglichst „kostengünstig“ reduzieren. Sei es, weil die Kosten zu hoch sind oder die Aufträge nicht mehr da sind. Viele Arbeitgeber entscheiden sich daher einen Aufhebungsvertrag anzubieten.

Für Arbeitnehmer besteht dann das Problem, dass die Entscheidung, ob der angebotene Vertrag angenommen werden soll nicht einfach mit Hilfe des Internets oder von Freunden getroffen werden kann.

Fest steht, bei Abschluss eines Aufhebungsvertrages droht die Verhängung einer Sperrzeit durch die Arbeitsagentur. das bedeutet, dass es für drei Monate (zwölf Wochen) keine Zahlungen von der Arbeitsagentur gibt. Ist der Aufhebungsvertrag richtig formuliert, kann dieses Sperrzeitrisiko jedoch vermieden werden.

Aus unserer Sicht ist jedoch, gerade auch zur Vermeidung einer Sperrzeit, eine Kündigung für den Arbeitnehmer stets der bessere Weg.

Wir beraten Sie gerne zu den Vor- und Nachteilen beider Wege und stehen selbstverständlich auch bei der Erstellung von Aufhebungsverträgen zur Verfügung.

Autor: Rechtsanwalt Sebastian Winter, Fachanwalt für Arbeitsrecht, Kanzlei77-Kanzlei Dr. Braun GmbH- Spitalstr. 2a, 77642 Offenburg